Mittelohrerkrankungen umfassen eine Reihe von Erkrankungen des luftgefüllten Raumes hinter dem Trommelfell, zu dem auch lebenswichtige Strukturen wie die Gehörknöchelchen (Malleus, Incus und Stapes) gehören. Diese Erkrankungen sind häufig die Folge von Infektionen, Flüssigkeitsansammlungen oder Traumata. Bei der akuten Otitis media (AOM), einer der häufigsten Erkrankungen, kommt es zu einer meist durch Bakterien oder Viren ausgelösten Infektion und Entzündung, die Ohrenschmerzen, Fieber und vorübergehenden Hörverlust verursacht. Die Otitis media mit Erguss (OME) tritt auf, wenn Flüssigkeit ohne eine akute Infektion im Mittelohr verbleibt, und führt zu einer Schallleitungsschwerhörigkeit. Die chronische eitrige Mittelohrentzündung (CSOM) ist eine anhaltende Ohrinfektion mit Sekretfluss durch ein perforiertes Trommelfell, die zu einem dauerhaften Hörverlust führen kann. Verletzungen des Mittelohrs, wie Trommelfellperforation oder Gehörknöchelchenluxation, können durch ein Trauma oder Barotrauma entstehen und das Hörvermögen erheblich beeinträchtigen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung ist entscheidend, um Komplikationen wie bleibenden Hörverlust oder eine Chronifizierung zu vermeiden. Entdecken Sie mehr mit unserem 3D-Modell der Mittelohrerkrankungen.
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